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STARTSEITE | ÜBERBLICK: AUSWAHL VON LITERATUR ZUR ARLBERGBAHN
 
Überblick: Auswahl von Literatur zur Arlbergbahn

Bild 125 Jahre Arlbergbahn

Autoren: Div.
Herausgeber: Günter Denoth und Christof Thöny
Format: 128 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 2009
Verlag: Sutton Verlag, Erfurt (D)

Dieser Bildband aus dem Suttonverlag zeigt diese faszinierende Gebirgsstrecke in rund 200 historischen als auch aktuellen Aufnahmen und versucht die Entwicklung dieser wichtigen Ost-West-Verbindung zu einer der modernsten Gebirgsbahnen Europas nachzuzeichnen.

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Arlbergbahn Lesebuch

Autoren: Div.
Herausgeber: Christof Thöny
Format: 192 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 2009
Verlag: Unartproduktion, Dornbirn (A)

Diese Publikation versucht das Geschehen, die Leute als auch die Landschaft entlang der Arlbergstrecke in unterschiedlichen Textbeiträgen etwas näher zu beleuchten. Das Buch umfaßt elf Kapitel mit 102 Beiträgen von 78 AutorInnen.

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Bludenzer Geschichtsblätter: Josef Wilhelm Purtscher

Autoren: Div.
Herausgeber: Geschichtsverein Region Bludenz
Format: 93 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 2009
Verlag: Geschichtsverein Region Bludenz im Eigenverlag, Bludenz (A)

In Heft 94/2009 der Bludenzer Geschichtsblätter findet sich ein umfassender Beitrag über das Leben und Schaffen des Bahnmeisters Wilhelm Purtscher (1889-1954). In seine Dienstzeit fällt die Herstellung zahlreicher Schutzverbauungen entlang der Arlbergbahn. Es wurde der Versuch unternommen, die Bedeutung seines privaten Bildarchivs etwas näher zu beleuchten sowie einen Einblick in seinen Tätigkeitsbereich als Bahnmeister zu gewähren.

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Sie bauten den Arlberg-Bahntunnel von 1880 bis 1884, Ostseite – St. Anton am Arlberg

Autor: Hans Thöni
Format: ca. 379 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 2007
Erscheinungsort: Ludesch - St. Anton am Arlberg (A)

Dieses über 340 Seiten starke Werk befasst sich umfassend mit der Geschichte des Arlberg-Bahntunnels. Das besondere dabei ist, dass im Gegensatz zu anderen Publikationen die Technik nicht alleine im Mittelpunkt steht. Thöni geht besonders auf die sozialen Umstände und die Menschen ein, die am Tunnelbau beteiligt waren. Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Im ersten (ca. 80 Seiten) erhält der Leser allgemeine Informationen beispielsweise zur Baugeschichte oder zur Lage der Baustelleneinrichtungen, so dass sehr gut nachvollzogen werden kann, an welchen Orten auf dem heutigen Gemeindegebiet von St. Anton bestimmte Anlagen zu finden waren. Den zweiten Teil (ca. 240 Seiten) des Buches – und das ist die Besonderheit – stellt die „Namen-Sammlung“, eine alphabetische Auflistung von Arbeitern dar, die beim Bau beteiligt waren. Thöni hat hierfür umfangreiche Quellenrecherche betrieben und u. a. Namen, Herkunft und auch Verbindungen einer beeindruckenden Zahl von Arbeitern aufgelistet. Vor allem die Nachfahren der beim Tunnelbau Beteiligten dürften hier eine einzigartige Quelle vorfinden.
Im dritten Teil wird neben dem umfangreichen Quellen- und Literaturverzeichnis ein Überblick zu den Herkunftsorten und Namen der Arbeiter gegeben. Es muss erwähnt werden, dass sich dieses Buch auf die Ostseite des Arlbergtunnels bezieht, für die Westseite soll im Verlaufe der kommenden Jahre ein ähnlicher Band erscheinen.

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Tirolatlas - Eine Landeskunde in Karten, Begleittexte XIV (Eisenbahn, Naturgefahren, Pendler, Landwirtschaft, Verkehr)


Herausgeber: Wilfried Keller
Format: ca. 100 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1999
Verlag: Universitätsverlag Wagner, Innsbruck (A)

Dieses Heft enthält auf ca. 100 Seiten insgesamt sieben Aufsätze von verschiedenen Autoren. Obwohl es sich hier nicht um ein ganzes Buch über die Arlbergbahn handelt, ist es eine interessante Lektüre, um mehr über Vergangenheit und Gegenwart der Eisenbahn bzw. des Verkehrswesens in Tirol zu erfahren.

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Von Innsbruck nach Bludenz aus der Reihe "Bahn im Bild", Band 97


Autor: Peter Wegenstein
Format: ca. 100 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1997
Verlag: Verlag Peter Pospischil, Wien (A)

Dieser Band der Reihe "Bahn im Bild" beschäftigt sich mit der Arlbergbahn Innsbruck-Bludenz. Besonders die kurze, aber sehr interessante Einführung mit Daten zur Geschichte der Strecke und den Bahnhöfen sowie eine Reisebeschreibung liefern wichtige Informationen. Der Rest des Buches besteht durchgehend aus SW-Abbildungen, die hauptsächlich den Betrieb von 1975-1995 zeigen. Soweit wie möglich sind allerdings auch ältere Aufnahmen berücksichtigt. Fazit: Ausgezeichneter Bildband, den man bestimmt nicht so schnell wieder aus der Hand legt.

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Die Geschichte der Bahnen in Vorarlberg,
Band 2


Autor: Lothar Beer
Format: ca. 320 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1995
Verlag: Hecht-Verlag, Hard (A)

Lothar Beer gibt in Band II der in drei Bänden erschienenen Reihe "Die Geschichte der Bahnen in Vorarlberg" einen äußerst interessanten Einblick in die Entwicklungsgeschichte der Eisenbahnen im westlichsten österreichischen Bundesland in der Zeit von 1918 mit der Auflösung der Donaumonarchie bis hin zur Fertigstellung des zweigleisigen Ausbau des Streckenabschnitts Bludenz-Feldkirch im Jahre 1995. Unter anderem werden auch der elektrische Bahnbetrieb, Fahrzeuge, Bahnhofsbauten und Streckenausbau in den jeweiligen Abschnitten ausführlich erläutert.

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EJ-Journal Spezial: Die Arlbergbahn

Autoren: C. Asmus, J. Stockklausner, A. Ditterich
Format: ca. 100 Seiten, broschiert
Erscheinungsjahr: Neuauflage 1995
Verlag: Hermann Merker Verlag, Fürstenfeldbruck (D)

Dieses Heft aus der Serie "Eisenbahn-Journal-Spezial" bietet ebenfalls wie die Ausgabe des Eisenbahnkuriers einen reich bebilderten Überblick mit prächtigen Farb- und SW-Bildern aus allen Epochen. Nicht nur der geschichtlich interessierte Leser wird an diesem Heft Freude haben, sondern auch der Eisenbahnliebhaber, der eine Reise über den Arlberg plant. Fazit: Absolut lohnenswert als Überblick, ideales Heft zum Einstieg.

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Die Geschichte der Bahnen in Vorarlberg,
Band 1


Autor: Lothar Beer
Format: ca. 270 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1994
Verlag: Hecht-Verlag, Hard (A)

Lothar Beer befasst sich im ersten seiner drei Bände aus der Reihe "Die Geschichte der Bahnen in Vorarlberg" mit dem Zeitraum vom Beginn des Eisenbahnzeitalters bis zum Ende des 1. Weltkrieges im Jahre 1918. Als Einleitung dient ein Überblick zur Geographie und Geschichte des "Landes vor dem Arlberg". Beer führt den Leser nach einem kurzen Exkurs über die allgemeine Entstehung der Eisenbahn langsam an die ersten Bahnen (Bahnprojekte) in Vorarlberg heran. Der Hauptteil dieses Buches besteht aus zwei Kapiteln: Eines über die "k. k. privilegierte Vorarlberger Bahn", das andere über die "Arlbergbahn". Auf rund 110 Seiten findet sich die Aufarbeitung der Arlbergbahn-Geschichte, wobei besonders die Geschehnisse aus der Bauzeit einen breiten Raum einnehmen. Eine große Anzahl an Fotografien, Konstruktionszeichnungen und (Bahnhofs-)Plänen veranschaulichen die textlichen Erläuterungen und machen das Lesen zu einem großem Vergnügen. Besonders erwähnenswert ist der Exkurs über "Bahnprojekte in Tirol" (Reschen-Scheideck-Bahn, Fernbahn), ein Themengebiet, das leider viel zu oft unberücksichtigt bleibt. Der vollständige Bau der Bahn über den Reschenpass mit dem Ausgangspunkt Landeck hätte die Rolle der Arlbergbahn im nationalen wie internationalen Verkehr neu definiert. In der Reihe der Bücher, die sich mit der Bahn am Arlberg beschäftigen, ist Beers Werk das jüngste, was sich auch in der hochwertigen Qualität von Layout und Druck (Wiedergabe der vielen, größtenteils historischen Abbildungen) bemerkbar macht. Fazit: Dieses Buch ist uneingeschränkt zu empfehlen, denn: Sollten nach der Lektüre doch noch Fragen vorhanden sein oder ist man auf der Suche nach mehr Informationen zu einem bestimmten Themengebiet der Arlbergbahn: Die umfangreiche Literaturliste im Anhang hilft mit Sicherheit weiter!

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EK-Kurier-Special: Die Arlbergbahn gestern und heute

Autor: Bernhard Studer
Format: ca. 100 Seiten, broschiert
Erscheinungsjahr: 1992
Verlag: EK-Verlag, Freiburg (D)

Dieses Heft bietet auf knapp 100 Seiten einen guten Überblick zu den Strecken Innsbruck-Bludenz, Bludenz-Bregenz sowie Feldkirch-Buchs SG und Bregenz- St. Margrethen. Besondere Berücksichtigung finden dabei die West- und Ostrampe der Bergstrecke. Durch viele gute Abbildungen und Kurzinformationen zu den wichtigsten Orten an der Strecke bietet sich das Heft auch als reisevorbereitende Lektüre an, die dem Leser wertvolle Informationen zum ersten Kennenlernen der Arlbergbahn liefert. Neben geschichtlichen Angaben findet der technisch Interessierte am Ende des Bandes eine Zusammenstellung der am Arlberg eingesetzten Loks. Fazit: Besonders empfehlenswerter Überblick.

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Die Arlberg-Linie und die Normalspurbahnen in Vorarlberg

Autor: Bernhard Studer
Format: ca. 120 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1986
Verlag: Verlag Bucheli (Paul Pietsch), Zug (D)

Der Autor dieses Buches zeigt anhand von vielen, gelungenen Aufnahmen den Betrieb auf den Bahnstrecken in Vorarlberg (mit Schwerpunkt Arlbergbahn) in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts. Zu den Strecken gibt es am Anfang jeden Kapitels eine kurze geschichtlich-geographische Einführung. Der Titel lässt anfänglich vielleicht eine thematische Einschränkung auf Vorarlberg vermuten, die Ostrampe St. Anton a. A.-Landeck und die Talstrecke bis Innsbruck bleiben aber keineswegs unberücksichtigt. Fazit: Der Leser kann in diesem Bildband zahlreiche, auch bezüglich der Traktion interessante, Abbildungen vorfinden (Baureihen 1670, 1020, 1180).

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Die Arlbergbahn 1884-1984

Autoren: Div.
Format: ca. 150 Seiten, broschiert
Erscheinungsjahr: 1984
Verlag: Österreichische Bundesbahnen im Eigenverlag, Innsbruck (A)

Diese Festschrift ist im Jahre 1984 anlässlich des 100 jährigen Bestehens der Arlbergbahn erschienen. Der Leser erhält einen geschichtlichen Überblick zur Entwicklung des Bahnbetriebs und außerdem Kurzinformationen zu den an der Strecke liegenden Orte. Berücksichtigung finden außerdem die am Arlberg im Einsatz stehenden Bahnbediensteten, deren Tätigkeiten erläutert werden. Fazit: Lesenswerte Festschrift, die außer historischen Daten auch einen Einblick in den aktuellen (d.h. 1984) Bahnbetrieb gewährt.

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EJ-Journal Spezial: Die Arlbergbahn

Autoren: C. Asmus, J. Stockklausner, A. Ditterich
Format: ca. 100 Seiten, broschiert
Erscheinungsjahr: 1984
Verlag: Hermann Merker Verlag, Fürstenfeldbruck (D)

Dieses Heft aus der Serie "Eisenbahn-Journal-Spezial" bietet ebenfalls wie die Ausgabe des Eisenbahnkuriers einen reich bebilderten Überblick mit prächtigen Farb- und SW-Bildern aus allen Epochen. Nicht nur der geschichtlich interessierte Leser wird an diesem Heft Freude haben, sondern auch der Eisenbahnliebhaber, der eine Reise über den Arlberg plant. Fazit: Absolut lohnenswert als Überblick, ideales Heft zum Einstieg.

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Die Arlbergbahn

Autoren: Franz Marti, Ascanio Schneider
Format: ca. 200 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1983
Verlag: Orell Füssli, Zürich (CH)

Dieser Bildband enthält als Einleitung einen 30 seitigen Bericht (zweisprachig d/e) über die Arlbergbahn und deren Geschichte. Darauf folgen viele farbige Abbildungen, die das Buch besonders "lesenswert" machen. Fazit: Ein Klassiker, der in keinem Eisenbahn-Bücherregal fehlen sollte.

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Die Arlbergbahn

Autor: Josef Dultinger
Format: ca. 230 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1981
Verlag: Verlag Dr. Rudolf Erhard, Rum bei Innsbruck (A)

Dultingers Werk über die Arlbergbahn bietet auf knapp 240 Seiten neben vielen Abbildungen auch Daten und historische Informationen, die aber keineswegs langweilig aufbereitet sind. Da sich dieses Buch auch an die "technisch interessierte Jugend" wendet, eignet es sich bestens als "Lesebuch", um mehr über die Arlbergbahn und die auf ihr eingesetzten Triebfahrzeuge zu erfahren.

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Natur und Verkehr auf der Alrberg-Westseite, Reihe Innsbrucker Geographische Studien, Band 1

Herausgeber: F. Fliri, A. Leidlmair
Autor: Helmut Tiefenthaler
Format: ca. 250 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1973
Verlag: Im Selbstverlag des Geographischen Instituts der Universität Innsbruck (A)

Dieses Buch ist der Fachliteratur aus dem wissenschaftlichen Bereich der Geographie zuzuordnen. Aus diesem Grund geht Tiefenthaler zunächst auf die natürlichen Gegebenheiten der Arlberg-Westseite ein, er diskutiert u. a. Klima, Vegetation, geologischer Aufbau sowie Oberflächengestaltung. Nach einem historischen Abriss der Verkehrsentwicklung im Arlberggebiet folgt eine detaillierte Schilderung des Verhältnisses zwischen Natur und Verkehr im Klostertal. Der Autor geht auf jede Naturgefahr ein, der interessierte Leser bekommt genaue Informationen zu Steinschlag, Lawinen, Rutschungen u. v. m. Auch die schützenden Gegenmaßnahmen werden erwähnt. In diesem großen Kapitel nimmt neben dem Straßenverkehr die Bedrohung der Arlbergbahn durch Naturgefahren einen breiten Raum ein, für dieses Themengebiet ist "der Tiefenthaler" sicherlich das ausführlichste und beste Werk (man beachte auch die abgedruckten 75 Tabellen, 48 Abbildungen und 10 beiliegenden Karten). Leider sind seit dem Erscheinen rund 30 Jahre vergangen, so dass neuere Entwicklungen nicht mehr einbezogen sind, trotzdem behalten viele, v. a. historische Abhandlungen, immer noch ihre Gültigkeit.

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Die Arlbergbahn als transalpine West-Ost-Vernbindung - ihre wirtschaftliche Bedeutung und Wettbewerbsfähigkeit aus der Reihe "Beiträge zur alpenländischen Wirtschafts- und Sozialforschung"

Autor: Fritz Haas
Format: ca. 240 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1973
Verlag: Wagner´sche Universitätsbuchhandlung, Innsbruck (A)

Nach einer Einführung zur Geschichte des Bahnverkehrs über den Arlberg werden hauptsächlich Daten aus dem Bereich der Wirtschaft und der Vekehrsentwicklung der Arlbergbahn gegeben und diskutiert.

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Tiroler Wirtschaftsstudien, Schriftenreihe der Jubiläumsstiftung der Kammer der gewerblichen Wirtschaft für Tirol, 10. Folge: Hundert Jahre Tiroler Verkehrsentwicklung 1858-1958

Autoren: Div.
Format: ca. 370 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1961
Verlag: Universitätsverlag Wagner, Innsbruck (A)

Der 10. Band der Reihe "Tiroler Wirtschaftsstudien" befasst sich mit der Verkehrsentwicklung des Landes. Insgesamt 25 Aufsätze unterschiedlicher Länge wurden von verschiedensten Autoren verfasst, alle jedoch Fachleute auf dem jeweiligen Themengebiet. Der Umfang, in dem die Arlbergbahn hier erwähnt wird, ist mit rund 7 Seiten vergleichsweise kurz, der Leser bekommt aber zusätzlich wertvolle Informationen über das verkehrsgeschichtliche Geschehen "rund um die Arlbergbahn". Folglich bietet sich diese Publikation zur Einordnung der Arlbergbahn in die Entwicklung der anderen Bahnen (Verkehrsmittel) Tirols an. Fazit: Interessant, um einen historischen Überblick zu bekommen.

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Die Arlberglinie im elektrischen Betriebe

Autoren: Div.
Format: ca. 60 Seiten, broschiert
Erscheinungsjahr: 1925
Verlag: Österreichische Bundesbahnen im Eigenverlag, Innsbruck (A)

Das Erinnerungsblatt enthält geschichtliche Informationen zur Arlbergbahn und soll zeigen, wie die technische Entwicklung voranschreitet und welche Vorteile der elektrische Betrieb in Bezug auf Reisedauer und Komfort hat. Auch eine Streckenbeschreibung Innsbruck-Arlberg-Bludenz ist enthalten. Man sollte aber nicht glauben, dieses kleine Heft enthält nur Abbildungen von der Eisenbahn. Da die Broschüre auf einer Verkehrausstellung im Ausland die Besucher über die Leistungen der Erbauer und Ingenieure informieren sollte und gleichzeitig die landschaftliche und kulturelle Vielfalt Österreichs zeigen wollte, sind auch viele Aufnahmen von bekannten Gebäuden und Landschaften abgedruckt. Fazit: Interessantes Heft zur Elektrifizierung, welches noch relativ häufig zu finden und bezüglich des Kaufpreises noch ganz erschwinglich ist.

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Über Erfahrungen im Lawinenverbau in Österreich

Autor: Vincenz Pollack
Format: ca. 90 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1906
Verlag: Franz Deuticke, Leipzig (D) und Wien (A)

Die Arlbergbahn wird häufig als "schwierigste Gebirgsbahn Europas" bezeichnet. Ein Grund dafür ist die alljährliche Bedrohung durch Lawinen. Der Autor, Vincenz Pollack, war lange Jahre mit der Erforschung von Lawinen und der Entwicklung von Schutzbauten am Arlberg beschäftigt. Seine besondere Ortskenntnis spiegelt sich in dieser Publikation wider, die als Zusammenfassung der an der Westrampe der Arlbergbahn gesammelten Erfahrungen (aus den Anfangsjahren dieses Forschungsgebietes) geschrieben ist. Obwohl der Titel allgemein gehalten ist, bezieht sich Pollack überwiegend auf die Arlbergbahn. Neben dem sehr genauen und wissenschaftlichen Text finden sich zahlreiche Abbildungen von Lawinenschutzbauten, wobei hier das Blasegg-Gebiet (mit den Gefahrenbereichen Benediktentobel, Simastobel und Längentobel) oberhalb des Bahnhofes Langen a. A. besonders berücksichtigt wird.

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Die Arlbergbahn Wörgl-Innsbruck-Landeck-Bregenz aus der Reihe "A. Hartlebens neue Reisebücher", Nr. 8: Unterwegs - Schilderungen und Naturansichten von den beliebtesten Reisewegen

Autor: Amand von Schweiger-Lerchenfeld
Format: ca. 140 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: ca. 1900
Verlag: A. Hartleben´s Verlag, Wien (A)

Der Band Nummer 8 aus der Reihe A. Hartleben´s neue Reisebücher beschreibt die Arlbergbahn. Zu beachten ist, dass Schweiger-Lerchenfeld den Begriff "Arlbergbahn" sehr weit fasst und damit die Bahnstrecke Wörgl-Innsbruck-Bregenz meint. Wie schon der Titel erahnen lässt beschreibt der Autor die Orte und Sehenswürdigkeiten entlang der Bahnstrecke, weist aber auch an einigen Textstellen auf die bauliche Ausführung der Arlbergbahn hin, was diesen kleinen Band zu einem sehr interessanten Bericht aus den Jahren um 1900 macht.

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Die Arlbergbahn, Denkschrift aus Anlass des zehnjährigen Betriebes (1884-1894)


Autor: v. Drathschmidt
Format: ca. 380 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1896
Verlag: k. k. Staatsbahndirection Innsbruck (A) im Eigenverlag

Der anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Arlbergbahn im Jahre 1896 erschienenen Denkschrift stellt einerseits eine etwas gekürzte Abschrift der im Jahre 1890 herausgegebenen Denkschrift über den Fortschritt der Projektierungs- und Bauarbeiten der Arlbergbahn dar. Andererseits befasst sich diese Denkschrift aber auch mit der Behebung der in der Betriebszeit aufgetretenen Schäden am Gleiskörper, weiters mit der Bahnaufsicht und Bahnerhaltung, mit der Beschaffung der Fahrbetriebsmittel, sowie mit dem Fahrbetrieb im Hinblick auf die geltenden Bestimmungen. Ferner finden sich am Ende dieses Bandes zahlreiche Abbildungen, unter anderem eine Karte der Arlbergbahn, das Längenprofil der Strecke Landeck-Bludenz sowie Pläne der in den Jahren 1884 bis 1894 auf der Westrampe errichteten Lawinen- und Steinschlagverbauungen.

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Denkschrift der k. k. General-Direktion der österr. Staatsbahnen über den Fortschritt der Projektierungs- und Bauarbeiten der Arlberg-Bahn, Schluss


Autor: Friedrich Bischoff
Format: ca. 90 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1890
Verlag: k. k. General-Direktion der österr. Staatsbahnen im Eigenverlag, Wien (A)

Jene 1890 erschienene Denkschrift über den Fortschritt der Projektierungs- und Bauarbeiten der Arlbergbahn zählt wohl zweifelsohne zu den bemerkenswertesten und zugleich aufschlussreichsten Publikationen, die jemals über die Arlbergbahn herausgegeben wurden. Es existiert kaum eine vergleichbare Niederschrift, die sich mit sämtlichen Aspekten des Arlbergbahnbaus so detailliert auseinandersetzt. Dem Schluss dieses Bandes sind zudem eine Reihe herausragender Abbildungen beigefügt, die unter anderem den Aufbau der Stationsanlagen, sowie die Baupläne der großen Viadukte etwas näher veranschaulichen.

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Denkschrift der k. k. Direktion für Staats-Eisenbahnbauten über den Fortschritt der Projektierungs- und Bauarbeiten der Arlberg-Bahn

Autor: Julius Lott
Format: ca. 60 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1882
Verlag: k. k. Direktion für Staats-Eisenbahnbauten im Eigenverlag, Wien (A)

Jene 1882 erschienene Denkschrift über den Fortschritt der Projektierungs- und Bauarbeiten der Arlbergbahn beschäftigt sich insbesondere mit Grundeinlösungs-Angelegenheiten, der Ausarbeitung der Bauprojekte sowie mit der Ausführung der bis dahin stattgefundenen Bautätigkeiten. Diese Denkschrift dürfte auch für jene von Interesse sein, die sich mit dem Bau des Arlbergtunnels eingehend auseinandersetzen möchten. Auch diesem Band sind zahlreiche Abbildungen beigefügt, die unter anderem das Längenprofil der Tal- und Bergstrecke, den Aufbau der Installationsanlagen sowie die Baupläne des Arlbergtunnels veranschaulichen.

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Denkschrift der k. k. Direktion für Staats-Eisenbahnbauten über den Fortschritt der Projektierungs- und Bauarbeiten der Arlberg-Bahn

Autor: Julius Lott
Format: 23 Seiten, zahlreiche Tafeln im Anhang, gebunden
Erscheinungsjahr: 1881
Verlag: k. k. Direktion für Staats-Eisenbahnbauten im Eigenverlag, Wien (A)

In der Reihe der Denkschriften zum "Fortschritt der Projektirungs- und Bauarbeiten" der Arlbergbahn sind insgesamt drei Bände erschienen (1881, 1882, 1890). Diese entsprechen jeweils einem Jahresbericht (Überblick als Schlussband 1890), fassen sie doch die Geschehnisse und erbrachten Leistungen beim Bau der Arlbergbahn zusammen. Wie die anderen beiden Bände, zeichnet sich auch dieser erste durch eine ungewöhnlich prägnante und sehr präzise Ausdrucksweise aus. Es wird mit größter Sorgfalt jeder Fortschritt schriftlich festgehalten. Beginnend mit dem Auftrag zum Bau der Bahn über den Arlberg vom Mai 1880, werden grundlegende Informationen zur Ausführung dieses Projektes gegeben, wie z. B. die Ausschreibung der Bauarbeiten für den Arlbergtunnel mit den verbindlichen Anforderungen an die ausführenden Unternehmen. Es schließen sich die Ergebnisse der "Trassenrevision" sowie - aufgeteilt nach Zuständigkeit der Bauleitungen - ein "Stand der Projektirungsarbeiten" an. Besonders darf auf die umfangreiche Sammlung an Tabellen und Tafeln hingewiesen werden, denen eine Fülle an Daten zu entnehmen sind. Für einen lückenlosen historischen Überblick ist die Lektüre der drei Bauberichte unbedingt zu empfehlen, deren Grundlage dieser erste Band legt.

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Die Alternativ-Trassen der Arlberg-Bahn

Autor: Wilhelm von Nördling
Format: ca. 50 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1879
Verlag: Verlag R. von Waldheim, Wien (A)

Der Autor Wilhelm von Nördling war k. k. Sektions-Chef und General-Direktor des Österreichischen Eisenbahnwesens. Es werden zwei mögliche Trassen der Arlbergbahn diskutiert, und zwar die Variante mit Basistunnel und den Stationen "Langen" und "St. Anton" sowie eine Variante mit höher gelegenem Tunneldurchstich und den Stationen "Unter-Langen", "Ober-Langen", "Stuben" und "St. Anton".

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Technischer Bericht über das Project der Arlberg-Bahn (Bludenz-Landeck)

Herausgeber: Bau-Abtheilung der k. k. General-Inspection der österreichischen Eisenbahnen
Format: ca. 79 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1872
Verlag: Bau-Abtheilung der k. k. General-Inspection der österreichischen Eisenbahnen im Eigenverlag, Wien (A)

Dieser Bericht stammt aus jener Zeit, als man noch über eine Vielzahl möglicher Bauvarianten der Arlbergbahn diskutierte und auf der Suche nach einer ökonomisch und betrieblich günstigen Variante war. Besonders bei der Überschienung des Passes konnten sich die Experten lange Zeit nicht einigen, was auch an der Vielzahl der vorgeschlagenen Scheiteltunnelvarianten erkennbar ist. Der Leser findet interessante Hintergrundinformationen über geplante Projekte, die aus heutiger Sicht teilweise als sehr mutig zu bezeichnen sind, zum Teil aber auch die Entwicklung der Arlbergbahn als Transportweg stark eingeschränkt hätten (u. a. sehr hoch gelegene Scheiteltunnel). Zu allen Varianten werden sehr genaue Angaben gemacht, welche in mehreren ausfaltbaren Tafeln (Anhang) verdeutlicht werden.
 
Die Redaktion möchte ausdrücklich darauf hinweisen, daß in der oben angeführten Bücherliste nur die wichtigsten Publikationen über die Arlbergbahn vertreten sind. Weiters sei vermerkt, daß die Kritiken von der Redaktion verfaßt wurden und somit eine subjetkive Wertung darstellen.

(Autor: Benedikt Rödel)
 
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